Was sind eigentlich Cookies?

February 17, 2021

Jeder kennt diese Situation: Man geht auf eine Webseite, will eigentlich nur etwas nachlesen – und schon öffnet sich ein kleines Fenster auf der Seite und fragt nach den Cookie Einstellungen. Oft klickt man einfach schnell auf „Einwilligen“ oder „Alles Akzeptieren“ da die zweite Klick-Möglichkeit „Einstellungen“ wahrscheinlich viel zu lange dauern würde. Aber was genau „akzeptiert“ man eigentlich in diesem Moment, in dem man auf „Einwilligen“ klickt?

Kurz zusammengefasst

Um es kurz und verständlich zusammenzufassen: Cookies sind kleine Textdateien, die Informationen und Einstellungen speichern. Sie enthalten beispielsweise Angaben zu Ihren Spracheinstellungen, zu Ihrer E-Mail, Ihrem Namen und Ihren Seiteneinstellungen. Diese Daten werden auf Ihrem Browser gespeichert und gegebenenfalls auch an den Betreiber der von Ihnen besuchten Seite im Internet weitergeleitet. Das klingt erst mal negativ, da persönliche Daten auf verschiedenen Internetseiten gespeichert werden. Aber eigentlich dienen Cookies einem Zweck, der das Surfen für Sie erleichtern soll. 

Erleichtertes Surfen durch Cookies

Eine wichtige Funktion von Cookies ist beispielsweise, dass Sie sich bei einem erneuten Besuch auf einer Internetseite nicht schon wieder neu anmelden müssen. Dies soll Ihnen das browsen erleichtern und sicherstellen, dass Sie sich nach nur ein paar Minuten nicht erneut anmelden müssen. Wenn Sie wissen möchten, welche Cookie-Einstellungen Sie haben, können Sie diese ganz einfach auf Ihrem Browser nachschauen und bei Bedarf auch löschen. Cookies sind also eigentlich ungefährlich, obwohl sie auch manchmal ungewollte Informationen speichern. 

Funktionen von Cookies

Cookies haben wie bereits erklärt die Funktion Ihnen das Surfen durchs Internet angenehmer zu gestalten. So stellen Sie zum Beispiel sicher, dass Ihr Einkaufswagen in Online Shops nicht verloren geht, wenn Sie die Seite zwischendurch schliessen. Ausserdem kann Ihnen durch Cookies personalisierte Werbung geschaltet werden. Dies kann positiv sein, da Sie so keine irrelevante Werbung angezeigt bekommen, andererseits kann dies auch zu einem beschleunigten oder gar ungewollten Kauf führen. 

Zwei Arten von Cookies

Es gibt zwei Arten von Cookies zwischen denen unterschieden werden muss:

  • Session Cookies

Diese Cookies werden auch als die „guten“ Cookies bezeichnet. Diese sorgen wie bereits erklärt für die Erleichterung einiger Tätigkeiten im Web, wie beispielsweise das Online-Shopping. Ein weiteres Beispiel hierfür ist das Online-Banking. Diese Session Cookies speichern Informationen für eine kurze Zeit und werden wieder gelöscht, wenn die Seite geschlossen wird. Während man also auf einer Passwort-geschützten Internetseite unterwegs ist wird das eingegebene Passwort während der Sitzung in einem Cookie gespeichert damit man angemeldet bleiben kann. Wenn man sich ausloggt, wird der Cookie mit diesen Informationen automatisch gelöscht.

  • Tracking Cookies

Durch diese Art von Cookies kann das Verhalten des Nutzers analysiert werden und somit wird personalisierte Werbung geschaltet. Dies kann wie bereits gesagt als störend oder angenehm empfunden werden. Diese Cookies werden also eher als die „schlechten“ Cookies bezeichnet. 

Fazit

Cookies sind Dateien, die Informationen und Einstellungen speichern. Hierbei muss zwischen den Session Cookies, welche für Sie das Surfen erleichtern sollen und Tracking Cookies, die Ihr Verhalten analysieren, unterschieden werden. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen aber auch ganz einfach in Ihrem Browser nachschauen und gegebenenfalls löschen.