Wie sicher ist Online-Banking wirklich?

März 24, 2021

Auch wer sich bisher gegen Online-Banking gewährt hat, kommt so langsam nicht mehr um das Thema herum. Immer mehr Filialen von Banken schliessen und das Einrichten eines Online-Banking-Kontos ist oft kundenfreundlicher gestaltet als das Eröffnen von einem „normalen“ Konto.

Aber warum ist es für Banken scheinbar besser Kunden für ihre Online-Banking-Option zu gewinnen? Ganz einfach: Für die Banken bedeutet das weniger Kosten und weniger Aufwand. Aber auch für Kunden ist das Online-Banking komfortabel und bedeutet einen geringeren Zeitaufwand. 

Wie hoch ist die Sicherheit?

Logischerweise würde man erst mal davon ausgehen, dass die Online-Banking-Welt Kriminellen auch mehr Möglichkeiten bietet als reguläre Bank Filialen. Hierbei kommt es aber sowohl auf die Schutzvorkehrungen der Banken als auch auf die Sicherheitsvorkehrungen von Nutzern an, wie sicher Online-Banking wirklich ist.

Mit ein paar einfachen Tipps und einer gesunden Portion Vorsicht, sollte man sich aber nicht mehr allzu viele Sorgen machen müssen. 

Tipps für sichereres Online-Banking

1. Sicheres Passwort

Dass Passwörter nicht unbedingt „123456789“ oder „Passwort“ heissen sollten, ist eigentlich jedem klar. Bei der Passwort-Wahl fürs Online-Banking sollte darauf geachtet werden, dass nicht das gleiche Passwort für alles verwendet wird. Das Passwort fürs Online-Banking sollte also nicht das gleiche Passwort sein wie das, welches man fürs Log-In auf einer Shopping-Seite verwendet.

2. Verriegeltes Schloss im Browser

Wenn das Schlosssymbol in der Anzeigezeile des Browsers verschlossen ist, bedeutet dies, dass Daten sicher übertragen werden. Wenn dies nicht der Fall ist, sollte ein Vorgang sofort abgebrochen werden.

3. Tageslimit

Ein Tageslimit kann verhindern, dass grössere, ungewollte Beträge, vom Konto abgebucht werden. Dieses Tageslimit kann natürlich beliebig eingestellt und verändert werden. 

4. PIN und TAN

Man sollte niemals den PIN und TAN des Online-Bankings verraten, da dies sehr persönliche und sensible Daten sind. Auch Banken dürfen diese Daten nicht anfordern, sollte dies aber mal passieren, muss schnell klar sein, dass es sich hierbei um einen Betrugsversuch von Dritten handelt.

5. Öffentliche Netzwerke

Generell sollte Online-Banking nur im eigenen WLAN und auf keinen Fall in öffentlichen WLAN-Zugängen genutzt werden. Dies gilt für Smartphones und PCs. 

6. Adresszeile

Um eine sichere Online-Banking-Transaktion durchzuführen, muss die Adresszeile im Browser immer https:// lauten. Das „s“ hierbei steht für „secure“, also Sicherheit. 

7. Schutz auf den eigenen Geräten

Um weitere Risiken zu vermeiden, sollten die Geräte über die Online-Banking betrieben wird Schadprogramme haben. Diese schützen die Firewall und auch das Online-Banking vor ungewollten Drittnutzern.